AIVA Index
Unter 30 von 100
Case Study
Durch den Aufbau einer AI Visibility Architecture (AIVA)
Eine der führenden Schweizer Pensionskassen stand vor einem Problem, das in der Finanzbranche kaum jemand noch auf dem Radar hat:
Trotz etablierter Marke, funktionierender Website und solider Inhalte war das Unternehmen in AI-Systemen praktisch unsichtbar.
HR-Verantwortliche, Geschäftsführer und Versicherte stellen Vorsorge-Fragen zunehmend in KI-Systemen. Wer dort nicht vorkommt, verliert Vertrauen – bevor das erste Gespräch stattfindet.

Gemessen mit Peec AI – modellübergreifend, stabil und reproduzierbar.
Die Website lieferte zwar Informationen – aber keine antwortfähigen Inhalte, die LLMs als Zitationsquelle nutzen konnten.
Keine Architektur → keine Sichtbarkeit
Unter 30 von 100
Level 1–2 (Invisible / Fragmented Present)
27,3 % (für kundendefinierte Prompts)
0 % – keine Nennung, kein Bezug auf die Marke als Quelle
Keine strukturierten, zitierfähigen Inhalte auf der Website
Die Diagnose entlang der AIVA-Logik ergab drei strukturelle Defizite
LLMs suchen keine Webseiten – sie suchen Antworten.
Die Pensionskasse hatte Inhalte, aber keine Inhalte, die Modelle direkt als Antwort auf konkrete Nutzerfragen verwenden konnten. Weder strukturell noch semantisch waren die Texte so aufgebaut, dass LLMs sie als zitierfähige Faktenquelle erkennen konnten.
AI-Systeme konnten keine klaren, maschinenlesbaren Antworten zu Themen wie:
AI-Systeme vertrauen nicht primär auf Unternehmens-Websites.
Sie vertrauen auf:
→ Die Pensionskasse hatte keine ausreichenden externen Validierungssignale – auch auf Plattformen, die LLMs als hochautoritativ einordnen.
Wettbewerber und Institutionen erschienen konsistent in Verbindung mit:
→ Diese Muster fehlten bei der Marke vollständig. Für AI-Systeme bedeutet das: geringe Wahrscheinlichkeit, die Marke zu nennen – selbst bei markennahen Anfragen.
Anstatt operative Maßnahmen zu skalieren, wurde die gesamte Sichtbarkeit neu gedacht:
Nicht als Content-Problem. Sondern als Architekturproblem.
Die Umsetzung erfolgte im Rahmen eines fokussierten 6–8-Wochen-Sprints – kein laufendes Agentur-Abo, sondern ein einmaliges Investment mit klar definiertem Ziel: Verstehen, warum AI-Systeme die Organisation ignorieren – und die Architektur aufbauen, die das ändert.
Die Umsetzung erfolgte in vier systematischen Schritten:
Innerhalb von 6–8 Wochen nach Implementierung des AIVA Architecture Sprints:
| Vorher | Nachher | |
|---|---|---|
| Google AI Overview Sichtbarkeit: | 27,3 % | 53,8 % |
| LLM-Sichtbarkeit bei Schlüssel-Prompts: | 0 % | ~100 % |
| AIVA Maturity: | Level 1–2 | Level 3 |
| keine zitierfähigen, antwortfähigen Inhalte | Knowledge-Center wird nachweislich als Source genutzt |
AI-Systeme funktionieren fundamental anders als Suchmaschinen.
Der größte Impact ist nicht Traffic.
Sondern: AI Authority.
Dieses Projekt zeigt exemplarisch, was viele Unternehmen im DACH-Raum noch nicht verstanden haben:
AI Visibility ist kein Content- oder SEO-Thema. Es ist ein Architektur-Thema.
Bevor in AI Visibility investiert wird, muss die Ausgangslage klar sein – und verstanden werden, warum AI-Systeme eine Organisation ignorieren.
→ Genau das leistet der AIVA Architecture Sprint.
Wer ohne diese Diagnose startet, optimiert ins Leere.
Der AIVA Architecture Sprint hilft Ihnen, Ihre aktuelle AI Visibility strukturiert einzuordnen, Defizite sichtbar zu machen und klare Prioritäten für die nächsten Schritte abzuleiten.
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