AI Visibility (Baseline)
7,2 %
Case Study
Durch den Aufbau einer AI Visibility Architecture (AIVA)
Ein etabliertes Schweizer Industrieunternehmen aus der Oberflächenbeschichtung stand vor einer Ausgangslage, die in vielen B2B-Märkten noch unterschätzt wird.
Trotz achtzig Jahren technischer Erfahrung, einer funktionierenden Website und fachlich fundierter Inhalte war das Unternehmen in KI-Systemen kaum präsent.
Einkäufer und Ingenieure recherchieren Anbieter zunehmend in Systemen wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overview. Wer dort nicht genannt wird, ist aus der Auswahl ausgeschlossen, bevor der erste Kontakt zustande kommt.

Gemessen mit Peec AI, modellübergreifend über ChatGPT, Perplexity und Google AI Overview. Baseline Januar 2026 gegen ein rollierendes 30-Tage-Fenster bis 07.07.2026.
Aus Sicht klassischer Suchmaschinenlogik war die Aufstellung solide. Genau darin lag die Ursache. KI-Systeme bewerten keine einzelnen Seiten und erzeugen keine Rangliste. Sie setzen Antworten aus einem Netz von Referenzen zusammen und ziehen dafür die Entität heran, die extern am eindeutigsten bestätigt ist. Eine gepflegte Website ist in dieser Logik kein Nachweis von Autorität.
Keine Architektur → keine Sichtbarkeit
7,2 %
21,7 %, Rang 3 der Kategorie
5,3
Level 1 bis 2 (Invisible / Fragmented)
Die Marke wurde als isolierte Entität ohne ausreichende externe Validierung interpretiert.
Die technische Grundlage war intakt. Die Website war für KI-Crawler zugänglich und lesbar. Die Diagnose entlang des AIVA Framework zeigte drei strukturelle Defizite, die außerhalb der Website lagen.
Die Marke war im globalen Knowledge Graph nicht eindeutig als Entität verankert. Es fehlten konsistente Signale, die das Unternehmen klar mit seinen Kerntechnologien wie Hartchrom, PVD und DLC und mit konkreten Anwendungsfeldern wie Textilmaschinen, Medizintechnik und Wehrtechnik verbanden.
Für KI-Systeme blieb die Identität der Marke unscharf. Eine Entität, die nicht eindeutig ist, wird seltener genannt.
KI-Systeme vertrauen nicht primär auf Unternehmens-Websites. Sie stützen sich auf Drittquellen, Referenzplattformen und strukturierte Wissensquellen. Auf den wenigen Plattformen, die diese Systeme als hochautoritativ einordnen, war die Marke kaum präsent.
Ohne ausreichende externe Bestätigung sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Empfehlung.
Etablierte Wettbewerber erschienen konsistent im Kontext relevanter Fachbegriffe und Anwendungsfälle.
Diese Verknüpfung fehlte bei der Marke. Für KI-Systeme bedeutet das eine geringe Wahrscheinlichkeit, im richtigen fachlichen Zusammenhang genannt zu werden.
Anstatt operative Maßnahmen zu skalieren, wurde die Sichtbarkeit neu aufgebaut. Nicht als Content-Problem, sondern als Architekturproblem.
Der Einstieg erfolgte über einen fokussierten AIVA Architecture Sprint mit klar definiertem Ziel: verstehen, warum KI-Systeme die Organisation übergehen, und die Architektur anlegen, die das ändert.
Die Umsetzung erfolgte in vier Schritten.
Im Beobachtungszeitraum verschob sich die Position der Marke strukturell. Aus einem nachrangigen Anbieter wurde die meistgenannte Marke der Kategorie.
| Vorher | Nachher | |
|---|---|---|
| AI Visibility: | 7,2 % | 17,2 % |
| Share of Voice | 21,7 % (Rang 3 der Kategorie) | 32,9 % (Rang 1 der Kategorie) |
| AIVA Maturity: | Level 1 bis 2 (Invisible / Fragmented) | Richtung Level 4 (Strategic) |
| Ø Antwortposition: | 5,3 | 3,4 |
KI-Systeme funktionieren anders als Suchmaschinen. Sie beruhen auf Referenzstrukturen und semantischen Beziehungen, auf extern validierten Wissensquellen und auf antwortfähigen Inhalten, nicht auf rankbaren Seiten.
Unternehmen, die diese Architektur aktiv gestalten, werden systematisch häufiger genannt, als vertrauenswürdige Quelle eingeordnet und sind präsent, bevor der erste Kontakt mit einem Kunden entsteht.
Der wesentliche Effekt ist nicht Traffic, sondern Autorität in KI-Systemen: AI Authority.
Im industriellen B2B bedeutet das eine höhere Wahrscheinlichkeit, in Kaufprozessen und bei Anbieterwechseln genannt zu werden, eine stärkere Wahrnehmung als relevanter Anbieter und einen strukturellen Vorteil, solange Wettbewerber ihre Sichtbarkeit weiter allein über klassisches SEO steuern. Dieser Vorsprung beruht auf Architektur. Er lässt sich nicht kurzfristig über Budget oder Content-Volumen ausgleichen.
Der Fall zeigt eine Einordnung, die für viele Unternehmen im DACH-Raum relevant ist. AI Visibility ist kein Content- oder SEO-Thema. Es ist ein strukturelles Thema.
Bevor in AI Visibility investiert wird, sollte die Ausgangslage klar sein und verstanden werden, warum KI-Systeme eine Organisation übergehen. Genau das leistet der AIVA Architecture Sprint. Unternehmen, die ihre AI Visibility Architecture aktiv aufbauen, werden häufiger genannt, schneller gefunden und als relevanter eingeordnet. Alle anderen bleiben in KI-Systemen unsichtbar.
Der AIVA Architecture Sprint hilft Ihnen, Ihre aktuelle AI Visibility strukturiert einzuordnen, Defizite sichtbar zu machen und klare Prioritäten für die nächsten Schritte abzuleiten.
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