AI Visibility (Baseline)
rund 20 %
Case Study
Durch den Aufbau einer AI Visibility Architecture (AIVA)
Ein etablierter Schweizer Bahn- und Ausflugsanbieter war in KI-Antworten kein unbeschriebenes Blatt. Für seine eigenen Produkte wurde er genannt, in der Kategorie als Ganzes bewegte er sich jedoch auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb.
Reisende planen Ausflüge zunehmend in Systemen wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overview. Dort teilte sich das Unternehmen die Sichtbarkeit mit etablierten Wettbewerbern, Reiseportalen und Buchungsplattformen.
Nach dem Aufbau der AI Visibility Architecture ist das Unternehmen in seiner Kategorie ein klarer Bezugspunkt. Der Share of Voice stieg von rund 40 auf über 50 Prozent, und aus einer Präsenz in einzelnen Produktfragen wurde ein deutlicher Vorsprung in den eigenen Erlebnissen.

Gemessen mit Peec AI, modellübergreifend über ChatGPT, Perplexity und Google AI Overview. Vergleich einer frühen Baseline gegen ein rollierendes 30-Tage-Fenster. Intent-Werte je getracktem Prompt im selben Vergleich. Werte gerundet.
Das Unternehmen hatte:
Und trotzdem:
Die Aufstellung war solide, aber ungleich verteilt. KI-Systeme nannten das Unternehmen dort, wo der Produktname bereits eindeutig war, und übergingen es dort, wo die Frage offen gestellt war. Sichtbarkeit für ein einzelnes Produkt ist nicht dasselbe wie Autorität für eine Kategorie.
Im AIVA-Modell bedeutet das: Ohne konsolidierte Architektur bleibt Sichtbarkeit an einzelne Produkte gebunden und wächst nicht in die Breite der Kategorie.
rund 20 %
rund 40 %, geteilt mit dem Wettbewerb
1,7
Level 2 bis 3 (Fragmented / Emerging)
Sichtbarkeit konzentrierte sich auf einzelne Produkt-Intents und trug nicht in die breiteren Kategorie- und Inspirationsfragen.
Die technische Grundlage war intakt. Die Website war für KI-Crawler zugänglich und lesbar. Die Diagnose entlang des AIVA Framework zeigte drei strukturelle Defizite, die die Sichtbarkeit an einzelne Produkte fesselten.
Das Unternehmen war als Betreiber seiner Produkte klar erkennbar, aber nicht durchgängig als Referenz für die Kategorie Ausflug und Bahnreise verankert.
Wo der Produktname fehlte, fehlte die Marke. Eine Entität, die nur über ihre Produkte greifbar ist, wird bei offenen Fragen selten genannt.
Bei breiten Ausflugs- und Inspirationsfragen stützen sich die Modelle auf Reiseportale, Aggregatoren und touristische Plattformen. Auf diesen Quellen war das Unternehmen unterrepräsentiert.
Ohne Präsenz in den Quellen, die KI-Systeme für ein Thema als maßgeblich lesen, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Empfehlung.
Wettbewerber und Portale erschienen konsistent im Kontext von Fragen wie Tagesausflug, schönste Bahnstrecke oder Ausflug mit dem Zug. Diese Verknüpfung fehlte dem Unternehmen außerhalb seiner Produktnamen.
Für KI-Systeme bedeutete das: Bei der offenen Frage nach einem Ausflug wurde die Marke seltener mitgedacht.
Statt mehr Inhalte zu produzieren, wurde die Referenzarchitektur der Marke neu geordnet. Nicht als Content-Problem, sondern als Architekturproblem.
Der Einstieg erfolgte über einen fokussierten AIVA Architecture Sprint mit klarem Ziel: die vorhandene Produktsichtbarkeit in die Breite der Kategorie überführen. Die Umsetzung erfolgte in vier Schritten.
Im Beobachtungszeitraum verschob sich die Position des Unternehmens von einer geteilten Sichtbarkeit zu einem klaren Vorsprung. Die stärkste Bewegung zeigte sich dort, wo das Unternehmen eigene Erlebnisse besitzt.
| Vorher | Nachher | |
|---|---|---|
| AI Visibility: | rund 20 % | gut 21 % |
| Share of Voice | rund 40 % (geteilt mit dem Wettbewerb) | über 50 % (klarer Vorsprung in der Kategorie) |
| AIVA Maturity: | Level 2 bis 3 (Fragmented / Emerging) | Richtung Level 4 (Strategic) |
| Intent Führerstandsfahrt: | rund 11 % Sichtbarkeit | rund 68 % Sichtbarkeit, rund 80 % Share of Voice |
KI-Systeme funktionieren anders als Suchmaschinen. Sie bauen Antworten aus Referenzen und semantischen Beziehungen, aus extern validierten Quellen und aus antwortfähigen Inhalten, nicht aus rankbaren Seiten.
Eine Marke, die klar mit ihren Anlässen und ihrer Kategorie verknüpft ist, wird häufiger genannt, als Referenz eingeordnet und ist präsent, bevor die Reise gebucht wird.
Der wesentliche Effekt ist nicht Traffic, sondern die Rolle als naheliegende Empfehlung im Reiseentscheid.
Im Ausflugs- und Freizeitmarkt bedeutet das eine höhere Wahrscheinlichkeit, bei der offenen Frage nach einem Erlebnis genannt zu werden, eine stärkere Wahrnehmung als naheliegende Wahl und einen Vorsprung, solange Wettbewerber ihre Sichtbarkeit allein über klassisches SEO und Portale steuern.
Dieser Vorsprung beruht auf Architektur. Er lässt sich nicht kurzfristig über Budget oder Reichweite ausgleichen.
Der Fall zeigt eine Einordnung, die für viele etablierte Marken im DACH-Raum gilt.
AI Visibility ist keine Frage einzelner Seiten oder Kampagnen.
Sie entscheidet sich an der Architektur der Referenzen um eine Marke.
Vorhandene Sichtbarkeit für einzelne Produkte ist ein guter Ausgangspunkt, aber noch kein Vorsprung in der Kategorie. Der Schritt dorthin ist strukturell und beginnt mit einer klaren Standortbestimmung. Genau das leistet der AIVA Architecture Sprint.
Marken, die ihre AI Visibility Architecture aktiv aufbauen, werden häufiger genannt, schneller gefunden und als naheliegende Wahl eingeordnet. Wer nur einzelne Produkte pflegt, bleibt in den offenen Fragen unsichtbar.
Der AIVA Architecture Sprint hilft Ihnen, Ihre aktuelle AI Visibility strukturiert einzuordnen, Defizite sichtbar zu machen und klare Prioritäten für die nächsten Schritte abzuleiten.
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